Es ist Zeit für einen großen Schritt in Richtung Normalität.

 

  1. Der Katastrophenfall in Bayern wird zum 7. Juni aufgehoben. 
  1. Nur noch zwei Inzidenzschwellen (50 und 100): Es gibt nur noch zwei Inzidenzkategorien: Gebiete mit Inzidenz < 50 und Gebiete mit Inzidenz zwischen 50 und 100. Der bisherige Inzidenzbereich < 35 entfällt. Das macht es allen leichter, sich auf klare Regelungen vor Ort einzustellen. 
  1. Vor diesem Hintergrund gelten ab dem 7. Juni als neue 13. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV) für den Inzidenzbereich < 100 folgende Maßnahmen: 
  • Allgemeine Kontaktbeschränkung: Bei Inzidenz zwischen 50 und 100 dürfen sich 10 Personen aus max. drei Haushalten, bei Inzidenz < 50 dann 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten gemeinsam aufhalten. Wie bereits bisher zählen Geimpfte und Genesene nach Vorgabe des Bundesrechts bei privater Zusammenkunft oder ähnlichen sozialen Kontakten nicht mit. 
  • Geplante öffentliche und private Veranstaltungen aus besonderem Anlass (Geburtstags-, Hochzeits-, Tauffeiern, Beerdigungen, Vereinssitzungen etc.) werden wieder möglich: Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 draußen bis 50, drinnen bis 25 Personen – bei einer Inzidenz unter 50 draußen bis 100, drinnen bis 50 Personen (zuzüglich Geimpfte und Genese nach Vorgabe des Bundesrechts). Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bedürfen nicht Geimpfte oder Genesene eines negativen Tests. 
  • Schulen: Ab dem 7. Juni findet in Gebieten mit Inzidenz < 50 wieder einschränkungsloser Präsenzunterricht für alle Schulen statt. Ab dem 21. Juni gilt das auch für alle Gebiete mit Inzidenz < 100. Bei entsprechend niedrigen Inzidenzen kehrt damit dann fast ganz Bayern zum normalen Schulbetrieb zurück. Praktische Ausbildungsabschnitte sind generell inzidenzunabhängig in Präsenz möglich. Im Sportunterricht kann auf die Maskenpflicht verzichtet werden. An den Schulen sind weiterhin inzidenzunabhängig zweimal wöchentliche Tests erforderlich. Das Testergebnis wird den Schülern aber auf Antrag bescheinigt und kann so auch außerschulisch genutzt werden („Selbsttest-Ausweis“). 
  • Kindertagesstätten kehren - soweit noch Einschränkungen bestehen - analog zu den Schulen zum Normalbetrieb zurück, bei Inzidenz < 100 also ab dem 21. Juni. • Hochschulen: Die Hochschulen können wieder Präsenzveranstaltungen anbieten (Vorlesungen, Seminare). Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei 1,5 m Abstand). Zugelassen werden Teilnehmer, die sich zweimal wöchentlich testen lassen. Wie in der Schule besteht auf dem Hochschulgelände Maskenpflicht. 
  • Handel und Geschäfte: Bei einer Inzidenz unter 100 wird der Handel allgemein geöffnet. Die für alle Geschäfte bestehenden Auflagen (Hygienekonzept, Kundenbegrenzung auf einen Kunden je 10 qm für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche) bleiben bestehen. Die Notwendigkeit von Terminvereinbarungen entfällt. 
  • Märkte: Märkte können outdoor wieder sämtliche Waren verkaufen. • Gastronomie: Die Innengastronomie wird geöffnet und die Gastwirtschaften können drinnen wie draußen bis 24 h (bisher 22 h) bei einer Inzidenz unter 100 offenbleiben. Ein negativer Test ist nur bei Inzidenz zwischen 50 und 100 erforderlich. Am Tisch gilt die allgemeine Kontaktbeschränkung. Die Regelungen zur Maskenpflicht bleiben bestehen. Reine Schankwirtschaften bleiben indoor geschlossen
  • Hotellerie, Beherbergung: Zimmer können künftig an alle Personen vergeben werden, die sich nach den neuen allgemeinen Kontaktbeschränkungen zusammen aufhalten dürfen (10 Personen, bei Inzidenz zwischen 50 und 100 aus max. drei Haushalten). In Gebieten mit einer Inzidenz < 50 muss jeder Gast künftig nur noch bei der Ankunft (nicht mehr wie bisher alle 48 Stunden) einen negativen Test vorweisen, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bleibt es bei Tests alle 48 Stunden. 
  • Freizeiteinrichtungen: Solarien, Saunen, Bäder, Thermen, Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare Freizeiteinrichtungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerke, Stadt und Gästeführungen, Spielbanken/Spielhallen und Wettannahmestellen können mit Infektionsschutzkonzept wieder öffnen. In Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist ein negativer Test erforderlich. Prostitutionsstätten, Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen. 
  • Wirtschaftsnahe Veranstaltungen wie Kongresse/Tagungen werden unter den gleichen Voraussetzungen wie kulturelle Veranstaltungen zugelassen. 
  • Flusskreuzfahrten werden ab dem 7. Juni wieder möglich unter der Voraussetzung eines negativen Tests vor jedem Landgang in Bayern und bei der Einschiffung, wenn diese in Bayern erfolgt. 
  • Kulturelle Veranstaltungen: Veranstaltungen unter freiem Himmel sind ab dem 7. Juni bei fester Bestuhlung mit bis zu 500 Personen zulässig. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bedarf es eines Tests. Für kulturelle Veranstaltungen drinnen wie draußen können künftig nicht nur feste Bühnen, sondern wieder alle geeigneten Stätten genutzt werden (Hallen, Stadion etc.), wenn sie ausreichend Platz bieten, um einen sicheren Abstand der Besucher zu gewährleisten. 
  • Gottesdienste: Ab dem 7. Juni ist in Gebieten mit einer Inzidenz < 100 der Gemeindegesang wieder erlaubt (indoor mit FFP2- Maske). Bei Freiluftgottesdiensten entfällt die Maskenpflicht am Platz. Auf die Anzeige- und Anmeldepflicht wird verzichtet. • Proben von Laienensembles im Musik- und Theaterbereich sind künftig indoor und outdoor ohne feste Personenobergrenze möglich. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei Mindestabstand nach Hygienerahmenkonzept). Außerschulischer Musikunterricht wird ohne Personenobergrenze (mit Abstand) zulässig. 
  • Sport: Für alle wird Sport (kontaktfreier ebenso wie Kontaktsport) indoor wie outdoor in allen Gebieten mit einer Inzidenz < 100 ohne feste Gruppenobergrenzen möglich, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 allerdings nur für Teilnehmer, die einen aktuellen negativen Test vorweisen können. Es ist die gleiche Anzahl an Zuschauern möglich wie bei kulturellen Veranstaltungen, unter freiem Himmel also 500 Personen (bei fester Bestuhlung). Auf Sportanlagen wird die Zahl der Teilnehmer im Rahmenkonzept nach der Größe der Sportanlage sachgerecht begrenzt. 
  • München wird der einzige deutsche Austragungsort im Rahmen der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft sein. Die Staatregierung unterstützt ausdrücklich Überlegungen, als - 6 - ./. Testlauf und Pilotprojekt für den Sport die Spiele der Fußballeuropameisterschaft unter strengen Hygienevorgaben und mit einer erweiterten Zuschauerzahl zuzulassen. Es ist jetzt zu entscheiden, inwieweit unter den Voraussetzungen (1) vorbildlicher Infektionsschutzkonzepte der Spielveranstalter, (2) eines negativen aktuellen PCR-Tests jedes einzelnen Zuschauers und (3) einer gesicherten Zerstreuung der Zuschauer vor und nach dem Spiel ausnahmsweise erhöhte Zuschauerzahlen von bis zu 20 % der Kapazität (das sind ca. 14.000) zugelassen werden können. 
  • Alten- und Pflegeheime: Die Testpflicht für Besucher entfällt in Gebieten mit Inzidenz < 50. Gemeinschaftsveranstaltungen in den Heimen sind indoor mit 25 Personen, outdoor mit 50 Personen zulässig. 4. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wird die nötigen Rechtsänderungen vornehmen. Die zuständigen Staatsministerien werden beauftragt, die geltenden Hygienerahmenkonzepte entsprechend anzupassen. 
  • Bundesnotbremse eins zu eins: In Gebieten mit einer Inzidenz > 100 gilt die Bundesnotbremse künftig eins zu eins. Es gibt keine ergänzenden bayerischen Regelungen mehr. Für die Ausgangssperre heißt das, dass - wie vom Bund vorgesehen - zwischen 22 und 24 Uhr im Freien künftig körperlichen Bewegung erlaubt ist („Hamburger Modell“). Es besteht die Hoffnung, dass die Inzidenzen dauerhaft und flächendeckend so stark sinken, dass es künftig nur wenige Gebiete gibt, die noch von der Bundesnotbremse erfasst werden. 
  • Entbürokratisierung: Zusätzliche Allgemeinverfügungen der Kreisverwaltungsbehörden sind nicht mehr erforderlich. Alle Regelungen ergeben sich direkt aus der Verordnung selbst.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen
Ihr Fachverband Metall Bayern

Christian Metges Richard Tauber
Christian Metges Richard Tauber

Aktuelle Informationen - Corona

07.06.2021 13. Infektionsschutzmaßnahmeverordnung

Bayerisches Ministerialblatt

04.05.2021 Bericht aus dem Bayerischen Ministerrat vom 04.05.2021

Info Fachverband Metall Bayern

27.04.2021 Beschlüsse des Bayerischen Ministerrats vom 27.04.2021

Info Fachverband Metall Bayern

22.04.2021 3. Änderung SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV)

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung

01.04.2021 Aktuelles zum Coronavirus 

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

22.03.2021 Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" verlängert

Bundesministerium für Bildung und Forschung

18.03.2021 Bußgeldkatalog "Corona"

Bayerisches Ministerialblatt

05.03.2021 Beschlüsse des Bayerischen Ministerrates vom 04.03.2021

Info Fachverband Metall Bayern

04.03.2021 Beschlüsse Ministerkonferenz vom 03.03.2021

Info Fachverband Metall Bayern

04.03.2021 Graphische Darstellung der Öffnungsschritte

Info Fachverband Metall Bayern

23.02.2021 Bayerische Richtlinie zur Überbrückungshilfe III

Info Fachverband Metall Bayern

23.02.2021 Bestellschein FFP2-Masken ab 23. Februar 2021

Wirtschaftsgesellschaft des Fachverbandes Metall Bayern mbH

11.02.2021 Beschlüsse des Bay. Ministerrates vom 11.02.2021

Info Fachverband Metall Bayern

11.02.2021 Beschlüsse Ministerpräsidentenkonferenz am 10.02.2021

Info Fachverband Metall Bayern

11.02.2021 Endlich startet Überbrückungshilfe III

Bayerischen Staatsministeriums für
Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

02.02.2021 Bestellschein FFP2-Masken ab Februar 2021

Wirtschaftsgesellschaft des Fachverbandes Metall Bayern mbH

27.01.2021 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

25.01.2021 Homeoffice, Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag

 Interner Bereich, Metallhandbuch, Vereinbarung zum Arbeitsverhältnis

21.01.2021 Der Umgang mit COVID-19 am Arbeitsplatz

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

21.01.2021 Gefährdungsbeurteilung, Maßnahmen - Corona

BGHM

18.01.2021 Tragepflicht von FFP2 - Masken

Bayerische Staatsregierung

15.01.2021 Bestellschein OP-Masken ab Januar 2021

Wirtschaftsgesellschaft des Fachverbandes Metall Bayern mbH

08.01.2021 Verlängerung Corona-Bonus

Info Fachverband Metall Bayern

17.12.2020 Entschädigungshilfe für Betreuungspflichtige Eltern

Info ZDH

03.08.2020

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" startet

Bundesregierung

07.07.2020

Überbrückungshilfe Corona

Bayerischen Staatsministeriums für
Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

25.06.2020

Ausbildungsplätze sichern

Bundesministerium für Bildung und Forschung
26.05.2020

Sozialschutz-Pakete

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
17.04.2020

Verdachts -/ Erkrankungsfälle im Betrieb

DGUV
15.04.2020

Entschädigungsanspruch - Freistellung Betreuung von Kinder unter 12 Jahre

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
25.03.2020 Bauvertragliche Fragen Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
24.03.2020

Antrag auf Steuererleichterung

Bundesministerium für Finanzen
20.03.2020 Soforthilfe Corona Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
18.03.2020 Kurzarbeit, Vereinbarung Mitarbeiter Fachverband Metall Bayern
18.03.2020 Kurzarbeit, Antragstellung Bundesagentur für Arbeit

 

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